Nennig

Römische Villa mit Mosaikfußboden

Nennig wurde bekannt durch die römische Villa und ihren wunderschönen Mosaikfußboden.

1852 stieß ein Bauer beim Ausheben einer Rübengrube auf Mosaiksteinchen, die sich dann als Teile eines repräsentativen römischen Mosaikfußbodens entpuppten.

Der Boden lag wohl in der großen Empfangshalle einer prachtvollen Villa urbana, die sich ein reicher römischer Gutsherr hier im

lieblichen Moseltal an der Römerstraße Metz - Trier hat bauen lassen. Sie übertraf in Größe und Ausstattung alle römischen Paläste, die man im Moselraum bislang aufgefunden hat. Der Hauptbau der Villa hatte eine Gesamtbreite von 140 m; mit den Wandelhallen und Badeanlagen maß der Prachtpalast insgesamt 650 m.

Das rund 160 qm große Mosaik (15,65 x 10,30 m) ist von beeindruckendem Realismus und gilt als das größte, schönste und besterhaltenste nördlich der Alpen. Um ein Wasserbecken sind sechs Achtecke und ein Rechteck dargestellt, welche Szenen aus der römischen Kampfarena darstellen.

Es gibt bis heute noch keine belegten Angaben über den Baubeginn der Prachtvilla. Aufgefundene Münzen, die Beschaffenheit des Mauerwerks, des Wandputzes und des Fußbodens selbst lassen aber auf eine frühe Zeit des römischen Imperiums schließen.

Die Villa - oder auch ein anderes Gebäude - standen hier aber wahrscheinlich schon zu einer früheren Zeit, denn bei Ausgrabungen fand man auch Teile eines Vorläuferbauwerks.

Topfscherben beweisen, dass hier wohl schon vor Christi Geburt Menschen lebten.

Öffnungszeiten:

01. Dezember bis 28. Februar
geschlossen

März, Oktober und November
Dienstag - Sonntag:
09:00 - 11:30 Uhr und
13:00 - 16:30 Uhr

April bis September
Dienstag - Sonntag:
08:30 - 12:00 Uhr und
13:00 - 18:00 Uhr

Montag: geschlossen




Eintrittspreise

Erwachsene:
1,50 €/Pers.

Kinder und Schulklassen:
0,75 €/Pers.

Erwachsene in der Gruppe:
1,00 €/Pers.


Westfasade der ehemaligen Porticus-Villa


Weitere Informationen:
Römische Villa Nennig, Telefon: 06866 - 1329;
Stiftung Saarländischer Kulturbesitz Saarbrücken
www.vorgeschichte.de

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Der Tumulus

Der Mahlknopf oder "Moknapp", wie der Tumulus im moselfränkischen Dialekt auch genannt wird, ist der bedeutenste Grabhügel in der Region Trier. Er liegt am südlichen Ortseingang von Nennig, ca. 500 m von der Römischen Villa entfernt. Sein Durchmesser beträgt 44,5 m; er ist 10 m hoch und besitzt einen gemauerten Sockel, den man für interessierte Besucher zur Besichtigung offen gelegt hat.

1819 wurde der Grabhügel geöffnet, wobei man eine gläserne Urne, Gefäße aus Ton und ein Schwert gefunden haben soll. Man vermutet, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Römischer Villa und dem Mahlknopf.

Historiker gehen davon aus, dass der Tumulus aufgrund der ausgegrabenen Funde und seiner Bauform römischen Ursprungs ist und seine Entstehung in die Zeit der Römischen Villa von Nennig fällt.


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Schloss Berg

Das Schloss ist eingebettet in die reizvolle Landschaft des Dreiländerecks zwischen Frankreich, Luxemburg und Deutschland.

Schloss Berg wurde im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaut und im 16. Jahrhundert nach und nach zu einem Renaissance-Schloss umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde es fast völlig zerstört, 1953 wieder aufgebaut und als Schullandheim genutzt.

1986 kaufte die Saarland-Sporttoto den Gebäudekomplex und eröffnete 1990 im äußerlich unveränderten Schloss ein 5-Sterne-Hotel mit angebautem moderen Spielcasino.

Heute präsentiert sich Victor's Privat Hotel Schloss Berg als Nobelherberge internationaler Spitzenklasse.

Im Gourmet-Restaurant von Schloss Berg erkochte sich Christian Bau in nur zwei Jahren zwei Michelin-Sterne und viele andere gastronomische Auszeichnungen. Das Restaurant ist mittlerweile ein Mekka für jeden verwöhnten Gaumen.

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Das Casino Schloss Berg verzeichnet jährlich weit über 60.000 Besucher aus Luxemburg, Frankreich und Deutschland und hat sich zum umsatzstärksten Casiono der insgesamt 8 Spielstätten der Saarland-Spielbanken entwickelt. Seit der Modernisierung im Jahre 2001 bilden das "Große Spiel" mit Roulette und Black Jack und des "Kleine Spiel" mit toppaktuellen Spielautomaten eine Einheit.

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Renaissancegarten Schloss Berg

Der Renaissancegarten am Schoss Berg in Nennig ist als formaler Knotengarten angelegt und streng geometrisch. Vorbild waren typische Renaissance-Stickereien. Die quardratischen Muster wirken noch plastischer durch die Kombination der Buchsbaumhecken mit dem gelben und roten Splitbelag. Der Garten ist umfriedet von Mauern und Hecken, denen eine Bepflanzung unmittelbar vorangestellt ist. Die begrünte Pergola ist wesentlicher Bestandteil dieser Art von Gärten.

Der Renaissancegarten auf Schloss Berg ist einer der insgesamt 17 Gärten, die im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts "Gärten ohne Grenzen" im Dreiländereck Saarland-Frankreich - Luxemburg angelegt wurden. Er ist ganzjährig kostenlos zu besichtigen.
CEB Merzig, www.ceb-merzig.de / gog@ceb-merzig.de



Schlossruine Bübingen

Das ehemalige Wasserschloss wurde um 1340 erbaut und 1668 von französischen Truppen zerstört. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie de Maringh wieder vollständig neu errichtet. 1940/1941 ging Schloss Bübingen in den Besitz des Kreises Saarburg über, der darin eine Lehrerinnen-Bildungsanstalt einrichtete. Im 2. Weltkrieg wurde die Burg bei den Kämpfen um den "Orscholzriegel" wiederum zerstört. Da Bübingen in den Jahren darauf nicht, wie Schloss Berg, wieder aufgebaut wurde, verfiel es mehr und mehr und ist jetzt nur noch eine Ruine. Fast in Vergessenheit geraten, befindet sich Schloss Bübingen heute in Privatbesitz und ist nicht mehr frei zugänglich.